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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
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IV. Theil. 2yster Brief.

^ und eine sehr magere Weide. Hinein, hin-ein, meln Herz! Drinnen, bei deinemGOtt, ist allein Friede und reines Vergnü-gen. In uns selbst raugk es auch nicht. Willd» mans an einem Ende bessern und reinigen,A dann ist am andern Ende schon wieder Unkrautgewachsen. JEsus ist der Ouellbrunn allerTugenden und Heiligkeit; haben wir dann dm!ß Brunnen, so haben wir auch die Büchlein.

Kommet dann mit mir hinein, meinem liebe Mitpilger, damit wir nicht verschmach-!° ten auf dem Wege! Laßet uns dem so na-D. hen und uns liebenden GOtt unser Inner-stes einraumen, ihm viel stille halten, undnns ihn in uns leben und regiren laßen! Alles

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das Unsere taugt nicht. GOttes Werk ver-gnüget nur. Es ist Iwohl die Wahrheit,daß wir uns die wahrnehmllche GegenwartGOrres nicht geben, aber wohl verhindernkönnen: dennoch ist die wirkliche wesentlicheLiebesgegenwart GOrres keiner Verände-rung Unterworfen. Er ist allezeit da, undwartet auf uns, auch im Dunkeln, auchin der Noch; auch wann wir ausgekehrtsind, dann ist er da, stehet auf uns, undwartet auf uns, daß wir uns einkehren,daß wir ihn anbethen, daß wir ihn lieben,und daß wir uns von ihm lieben und bele-ben laßen. Welche Glückseligkeit, einenGOtt zum Freund und so gegenwärtig zuhaben! Aber auch, welche Undankbarkeit

und