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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
53
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IV. Theil. 2vster Brief.

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könnens ruhig auf ihn ankommen laßen, undmäßen nur wie die Kindlein mit sich machenlaßen. Und ob uns unsere Sünden einfielen,die ihr und keiner von uns läugnen kann, sosoll unser Herz aus jenem Liede sagen: Ja ihrAinder! wir sind Sünder: doch nimmtALsus Sünder an, rc. Hätte er unsereSünden angesehen, so würde er uns nichtberufen, noch bis hierzu gebracht haben.

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Vielleicht aber argwohnet ihr auch, alswenn mein Herz nicht in herzlicher Liebegegen euch stände? Nun, das weiß JEsus,und das wisset ihr auch wohl besser: und,daß ich euch ein Paar Mal einige Erinnerun-gen gegeben, ist eben ein Beweis, daß ichmich von euch versichert halte, daß ihr mirsnicht übel nehmet. Alles ist nur, damit ihrGOtt immer gefälliger werden möget. Dar-um seyd nur nicht unruhig, sondern laßt euerHerz stillen vor GOtt, und seyd getrost aufdie pure Gnade, die euch in JEsu erschie-nen ist. Es wird mit GOtt noch alles gutund herrlich werden. Ihr müßt euch aberdurch heftiges Anstrengen und unruhiges Be-tragen nicht selbst helfen wollen, sondern inmöglichster Gelaßenheit und Stille auf dieHülfe des HErrn warten. Mit meinemgeneigten Gebeth werde euch auch angele-gentlich zu fassen suchen, wie auch die übri-gen Kinder.

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