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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
382
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Z82 Geistliche Briefe.

schon vom Herrn N. begehret hatte, mir doch rMmit nächstem einige Nachricht zu geben, wiesich die liebe Schwester anjetzt befände in R,Ansehung des Flusses der Lähmung am Arm, Wals wovon so von weitem, nicht ohne Em-pfindung, etwas gehöret hatte. Dn"

Nun es sey der für seine Güte gelobet, «Wder auch diesesmal ohne schlimmere Gefol-gen durchgeholfen, und in so weit wiederum ^restituiret har! Der kleine Rest unserer Kräf-te und Tage sey Ihm vollends, zu seinemDienst und Verklärung aufgeopfert, in demNamen JEsu! Zwar gehts nicht ohne man- ^cherlei in- und auswendige Proben, Lei-den und Vernichtigungen zu; allein es istzeitlich und leicht. Der Schmelzer ist unser M dnFreund; seine Nahheit unterstützet, auch Mwann sie nicht erquicket; er greift nur dieSchlacken an, welche ohnedem seinem Gna- § <

dengericht längstens aufgeopfert sind, undwird im übrigen Wort halten, daß nicht Mein Haar von unserem Haupte soll fallen, ^ bnohne seinen väterlichen Willen, der unserer WSeelen Seligkeit ist. Darum so wollen wir i" Auns seinen treuen Händen blind und willen- W«los überlaßen, durch seine Gnade. Wie oft mFhaben wir uns Ihm und seiner seligmachen- Mden Gnadenleitung nicht übergeben! Wie Wh,oft bezeuget Er, daß er unser souverainer A>«>HErr, und wir sein Eigenthum seyen! Sol- W?ches wollen wir noch jetzt in dieser Stunde ^(eben als wann es unsere Todesstunde wäre) A

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