Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
376
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Z76 Geistliche Briefe.

Ja wahrlich! wir haben jetzt vielmehr Ur-sache, unsere Häupter empor zu heben, indem kindlichen Vertrauen, daß unsere Sachegut gehe, und der HErr mit seinem Segenin unserer Mitte sey, weil uns der Wider-wärtige so böse wird. Haben wir, bei unse-rer Verbindung mit JEsu, dem Reich derFinsterniß den Krieg angekündiget; so kannsja nicht anders seyn, wir mäßen auch hinwie-der von demselben alle Anfeindungen gewärtigseyn. Nur das Glaubensaug unverwandtauf den gerichtet, der uns geliebet hat; sokönnen wir, in allem, weit überwinden, umfeinet willen, und jenem Helden (der alle dieseFeinde vor sich hatte, mit denen wir jetzt nochtäglich zu thun haben) getrost nachsprechen:Ist Ser HErr mir uns, wer will wideruns seyn?

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Es ist eine Zeit her viel guten Samens, kWdurch göttliche Güte, in-und unter uns ge- j irchrsäet worden: nun muß eine Scheidung, Läu- ! MWlerung und Gründung Vorgehen. Das i?. Kap. ^ M«Matthäi soll nun, durch thätlichen Beweis,aus einander geleget werden, damit ein jeder , limsich finde, wie und wo er stehe? Denn wir O»mäßen ja nicht denken, daß man nur lauter Msinnlichen Trost und Süßigkeit bei JEsu habe. gMZwar man hats unaussprechlich gut bei Ihm; «naber alles Gute muß bewähret werden, soll lich,cs nicht verderben und verloren gehen; darum dern!ist auch das Kreuz eitel Gnade und Güte, len xNein, Geliebte! wir sind nicht zum Zeitver- kden j

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