Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
314
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zi4 Geistliche Briefe.

Gnade nicht anders. Er gebe uns immer ^tiefer zu erkennen JEsum Christum, und dieKraft feiner Auferstehung, und die Gemein-schaft seiner Leiden, indem wir seinem Tode ^gleich gestaltet werden. O.'

Ein zehn oder zwanzigjähriges Sterben !»Ewird reichlich überwogen durch einen einzigen DsAugenblick des göttlichen Lebens, so darausgeboren wird; und wo bleibt dann eine ich!'unendliche Ewigkeit? Gebenedeiet sey unser ls»gesegneter Heiland, der uns, durch seinen WTod, alle Möglichkeit dazu überflüßig erwor- Elden hat, und uns nun, mit den durchdrin-genden Einflüssen seiner Liebe, im Grundebegegnet und einladet, um uns mit sich durchden Tod in das unverwelkliche reine GOrtes- kleben einzuführen. Wir sollen nur, als gute, d!!Nliebe Kindlein, daselbst bei Ihm bleiben, undIhm glauben, das ist, herzlich und willenlosJa sagen auf alle seine Liebesanfoderungenund Führungen, ohne einige Besorgung, daßErs nicht gut meynen, noch herrlich hinausführen werde.

Gewiß! es gehet ganz anders, als dieVernunft wähnet. Man verlieret nichts beim ^Loslaßen und Sterben. Je mehr Ausgang !aus der Eigenheit, desto reinere Seligkeittheilet GOtt mit, der unsers Ganzes seynwill. Nur getrost, lieber Bruder! bleibe ^nur, mit mir, bei und in JEsu, so gebenwir uns auch abwesend manchmal die Hand.Folge der inneren Führung kindlich! JEsus

wird