Zc>4 Geistliche Briefe.
Vertrauen schreib' ich abermal, damit ich, als j ^ein unwürdigster Mitarbeiter, zugleich mit ! ^JEsu und durch JEsum an eurer Seele arbei- vlen, und euch von Deinetwegen einladen möch-te, euch aufs neue zu Ihm zu kehren, so wieihr euch jetzt befindet. Ich sage: Kommet nur, 'so wie ihr euch jetzt befindet. Genug! daß Meuch IEsus haben will; davon bin ich ver-sichert: darum kommet getrost, und bringeteuren leiblichen Bräutigam mit. IEsus hangtam Kreuz, und hat seine Arme ausgebreitet,euch zu empfangen. Schleppet euch doch nichtmit nichtigen Gedanken, von ich weiß nicht,welch einem Fluch, der, eurer vergangenen Un- W >treue wegen, auf euch liegen sollte. IEsus hat dmallen unfern Fluch weggenommen, da Er ein D«Fluch für uns ist geworden. IEsus am Kreuzbeschäme, einmal vor allemal, allen euren Un- ^glauben! Aller Welt Sünden sind kaum einStrohhälmlein zu achten bei der unendlichenGlüht der Liebe JEsu. Gebet euch JEsu so In!willig, als er willig ist, euch zu nehmen, soseyd ihr selig! Scheinet es, ob wäre euer Herzhart, so nahet euch zum Feuer, durch demüthi-- Mges Andenken und Hungern nach der Liebe ^ §JEsu, so wird es allmählig erweichen. Schei- Wnets, ob wollte euch IEsus nicht ansehen oder Merhören, so kehret euch nicht daran; ich kenne Ts:das Herz JEsu besser. Bleibet nur liegen zu §seinen Füßen; wartet in Gelaßenheit, wär'es gleich bis in euren Tod! Es hats kein Aug Hgesehen, kein Ohr gehöret rc. was GOtt be-
reitet, h