i§4 Geistliche Briefe.
Heiken unsers GOttes. Cant, i, 4. wirfreuen uns, und sind frölich über dir.Unser beßter Freund hat keinen Mangel; er ist ^ ivoller Tugenden, voller Gnaden, Reichthü-mer und Seligkeiten; er hat keine Gesahr,selbige zu verlieren. Ach welcher Trost! Gehe iEein, 0 Seele! in die Freude deines HErrn!o;n dessen Liebe verbleibe ich W
Dein
Mülkeim, verbundener Bruder undden 19. April 1732. schwacher Fürbitter.
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Der 54-ste Brief. chs-
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Aufmunterung unter dem Gefühl seines inneren iVerderbens, und von der Uebung in der Ge> .genwart GOttes.
Geliebte Freundinn!
k^eein Brieflein habe ich schon öfters im Geistbeantwortet; äußerlich mangelt mirsvielmal an der Zeit, solches zu thun. Es istmir sonst allezeit angenehm zu vernehmen, wiees dir in deinem Gemüthe gehet. Sey nur alle- Awege einfältig in deinem Schreiben: ich willsagen, daß du mir nur so schreibest, wie dudich findest, und es weder schlimmer noch ^besser machest, als du dich erkennest; denn
solche