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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
151
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II. Theil. 4?ster Brief.

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jene reisen als im Spatziergang, mit Lust,Gemach und Sicherheit, als wohnend undnicht als reisend; diese aber reisen als Fremd-linge, als solche nämlich, deren Leben mitChristo in Gott verborgen ist; die sich, ausLiebe zu dem GOtt ihres Herzens, entäußerenalles Lebens und Trostes dieser Zeit, vonwelcher Seite und unter welchem Schein esihnen auch möchte angeboten werden; damitsie ewiges Leben, den Sohn G-Otres selbst,von nun an im Geiste finden und haben mögen,da sie auch als GOttes Kinder und Haus-genossen, nach seiner theuren Verheißung,2 Cor. 6, 17. von ihm an- und eingenom-men werden.

Weil wir denn nun, lieber Bruder, miteinem so heiligen Ruf gerufen sind, auchwissen, daß diese Dinge und alle göttlicheVerheißungen nicht leere Worte oder Einbil-dung, sondern Kraft und Wesen sind; wiesollen wir nicht unfern theuren Erlöser, mitgefallenen Händen, benedeien und erheben,der uns Unwürdige also geliebet hat! Wiesollen wir nicht, mit verächtlichen Augen, dieSchattenbilder dieser sichtbaren Welt ansehen,sammt allen ihren eingebildeten Ergötzlichkei-ten! Ja, wie sollen wir uns nicht ihln^undseinem Dienst des Geistes, mit Leib und Seele,völlig und auf ewig ergeben und widmen,unser Alles ihm in keuscher Liebe verspürend,damit er uns ganz und allein haben möge! Achwie so sehr sind wir nicht dazu verbunden! Da

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zudem