n. Theil. 26 ster Brief.
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Ich merke klar des Feindes List bei den heuti-gen Gesetzstürmern. Christi theures Blut istder schöne Vorwand; des Feindes Absichtaber ist, durch ein zu leicht und seichtesEvangelium die erweckte Seelen von devseligen Uebung des inwendigen Kraft-- undSaftchristenthums, und von der reellenErfahrung aller darin zu findenden göttlichenMittheilungen in ein sinnliches Spiel herauszu locken, da der Grund des Schadens unge-tödtet, ja unerkannt bleibet. Drum müßeirDiener GOttes in diesen Tagen um so vielmehr darüber aus seyn, daß sie Christumund sein Evangelium ganz verkündigen,und die Nothwendigkeit des Jnnebleibens,der Verlaugnung und der Heiligung in Chri-sto urgiren, ohne welche niemand GOttesAngesicht sehen soll. Drum bleib ich nochdabei, was ich im warnungsschreiben (c)davon gesagt habe. Arnold ist in seinen Pre-digten Evangelisch; ein einziges Blatt in ihmist wichtiger, als alles, was Obangedeutetedrucken laßen.
O mein Bruder! die so gewisse, wesent-liche Kernwahrheiten des inwendigen Chri-stenlebens, werden ach leider! in diesen Ta-gen negligiret und übers Haupt gesehen. Ach!man kennet diese unschätzbare Perle nicht.IEsu, mache uns zu Herzenskindern!
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Ver-
se) Ist das zte Stück in dem Buch, weg derWahrheit genannt.