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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
308
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Adel, zur Frcyheit der Seele erheben werde?Mit je lebhaftcrm Sinne er das Unreine inseiner Jugend angefnßt, und nach seiner Artveredelt hak, desto gewaltsamer wird es sichin der Folge seines Lebens an ihm rächen,indem cs sich, inzwischen daß er es zu über-winden suchte, mit ihm aufs innigste ver-bunden hat. Wer srüh in schlechter unbe-deutender Gesellschaft gelebt hat, wird sich,wenn er auch später eine bessere haben kann,immer nach jener zurücksehnen deren Ein-druck ihm, zugleich mit der Erinnerung ju-gendlicher, nur selten zu wiederholender Freu-den, geblieben ist.

Man kann denken, daß unter diesem Ge-spräche sich nach und nach die übrige Gesell-schaft entscrnt hatte. Besonders war Phili-ne gleich vom Ansang aus die Seite, getre-ten. Man kain durch einen Seitenweg zuihnen zurück. Philine brachte die Pfänder