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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
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hatte Wilhelm bemerkt, daß es für jedeneine besondei-e Art von Gruß hatte. Ihngrüßte ste, seit einiger Zeit, mit über dieBrust geschlagenen Armen. Manche Tagewar sie ganz stumm, zu Zeilen antworteteste mehr aus verschiedene Fragen, immer son-derbar, doch so, daß man nicht unterscheidenkonnte, ob cS Witz oder Urirenntniß derSprache war, indem ste ein gebrochneS mitfranzösisch und italienisch LurchflochtcneSDeutsch sprach. In seinen, Dienste war dasKind unermüdet, und früh mit der Sonneauf; es verlor sich dagegen Abends zeitig,schlief in einer Kammer auf der nackten Erde,und war durch nichts zu bewegen, ein Betteoder einen Skrohsack anzunehmen. Er fandste oft, daß sie sich wusch. Auch ihre Klei-der waren reinlich, obgleich alles fast doppeltund dreyfach an ihr gestickt war. Man sag-te Wilhelmen auch, daß ste alle Morgen