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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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schönste Bewußtseyn die Kenne reicht, einenvordringcndrn Ecufztw kaum zu erstickenvcrinag.

Auf diese Weise hatte Wilhelm einc»Ze,t-lang sehr emsig fortgelebk und sich überzeugt,daß jene harte Prüfung vom Schicksale zuseinem Besten veranstaltet worden. Er warfroh, aus dem Wege des Lebens sich beyZeiten, obgleich unfreundlich genug, gewarntzu sehen, anstatt daß andere später undschwerer die Mißgriffe büßen, wozu sie einjugendlicher Dünkel verleitet hak. Derb» ge-wöhnlich wehrt sich der Mensch so lange alser kann, den Thoren, den er im Busen hegt,zu verabschieden, einen Hanptirrkhum zu be-kennen, und eine Wahrheit einzugestehen, dieihn zur Verzweiflung bringt.

So entschlossen er war, seinen liebstenVorstellungen zu entsagen, so war doch eini-ge Zeit nöthig, um ihn von seinem UnglückeN 2