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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
192
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Slelvöhnt, auf diese Weise sich selbst zu quti-len» griff er nun auch das übrige, was ihmnoch der Liebe und mit der Liebe die größtenFreuden und Hoffnungen gegeben hatte, seinTalent als Dichter und Schauspieler, mithämischer Kritik von allen Seiten an. Ersah in seinen Arbeiten nichts als eine geistlose Nachahmung einiger hergebrachten For-men, ohne inncrn Werth; er wollte darinnur steife Schuleperrikien erkennen, denen esan jedem Funken von Naturell, Wahrheitund Begeisterung fehle. In seinen Gedich-ten fand er nur ein monotones Sylbenmaaß,in welchem, durch einen armseligen Reim zu-sammen gehalten, ganz gcnieine Gedankenund Empfindungen sich hinschleppten, und

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