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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
188
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msr abgeschiedenen Freuden ein kurzes Nach-leben zu verschaffen. Wie man einen Kör-per, so lange die Verwesung dauert, nichtganz todt nennen kann, so lange die Kräfte,die vergebens nach ihren alten Bestimmun-gen zu Wicken suchen, an der Zerstörungder Theile, die sie sonst belebten, sich abar-bciten; nur dann, wenn sich alles an einan-der au^gerieben hak, wenn wir das Ganzein gleichgültigen Staub zerlegt sehen, dannentlieht in uns das erbärmliche, leere Ge-< fühl des Todes, nur durch den Athen, desEwiglebcndcn zu erquicken.

In einem so neuen, ganzen, lieblichenGemüthe war viel zu zerreissen. zu zer-stören, zu ertödten, und die schnellheilendeKraft der Jugend gab selbst der Gewalt desSchmerzen» neue Nahrung und Heftigkeit.Der Streich hatte sein ganzes Oaseyn ander Wurzel getroffen, Werner, aus Noth