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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
177
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Wange an Lee Rinde, und die Winde derNacht saugten begierig den Hauch aus, deraus dein reinen Düsen bewegt hervordrang.Er fühlte nach dem Halstuch, das er vonihr mitgenommen hakte, es war vergessen, essteckte im vorigen Kleide. Seine Lippen lechz-ten, seine Glieder zitterten vor Verlangen.

Oie Musik hörte aus, und es war ihm,als war' er aus dem Elemente gefallen, indem seine Empfindungen bisher empor getra-gen wurden. Seine Unruhe vermehrte sich,da seine Gefühle nicht mehr von den sanftenTonen genährt und gelindert wurden. Ecsetzte sich aus ihre Schwelle nieder, und warschon mehr beruhigt. Ec küßte den messin-genen Ring, womit man an ihre Thürepochte, er küßte die Schwelle, übet die ihreFüße aus und ein gingen, und erwärmte siedurch das Feuer seiner Brust. Dann saß erwieder eine Weile stille, und dachte sie hin-W. Meisters Lehr,'. M