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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
155
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Liebe nicht erkennen wollte! Vertraue mirund sey ruhig. Wir gehören einander au,und keins von beiden verläßt oder ver-liert etwas, wenn wir für einanderleben.

Nimm sie hin, diese. Hand! fcycrlichnoch dieß überflüssige Zeichen. Alle Freu-den der Liebe haben wir empfunden, aberes sind neue Seligkeiten in dein bestätig-ten Gedanken der Dauer. Frage nichtwie? Sorge nicht! Das Schicksal sorgtfür die Liebe, und um so gewisser, da Lie-be genügsam ist.

Mein Herz hat schon lange meinerEltern Haus verlassen, es ist bcy dir, wiemein Geist auf der Bühne schwebt. Omeine Geliebte! ist wohl einem Menschenso gewährt, seine Wünsche zu verbinden,wie mir? Kein Schlaf kömmt in meineAugen, und wie eine ewige Morgenröthe