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es denn ein so großes Unglück, zwey Liebha-ber zu besitzen? Und wenn du auch deineZärtlichkeit nur dem einen schenken kannst;so sei) wenigstens dankbar gegen den andern,der, nach der Art wie er sür dich sorgt, ge-wiß dein Freund genannt zu werden ver-dient.
Es ahndete meinem Geliebten, versetzteMariane dagegen mit Thräncn, daß unseine Trennung bevorstehe; ein Traum hatihm entdeckt, was wir ihm so sorgfältig zuverbergen suchen. Cr schlief so ruhig anmeiner Seite. Aus einmal höre ich ihn ängst-liche, unvernehmliche Töne stammeln. Mirwird bange, und ich wecke ihn aus. Ach!mit welcher Liebe, mit welcher Zärtlichkeit,mit welchem Feuer umarmt' er mich! QMariane! ries er aus, welchem schrecklichenZustande hast du mich entrissen! Wie sollich dir danken, daß du mich aus dicker Holle