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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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SZ

OaS befreyks Jerusalem, davon mir Kop-xenS liberscHung in die Hände fiel, gab mei-nen hcrumschweifendcn Gedanken endlich ei-ne bestimmte Richtung. Ganz konnte ichzwar das Gedicht nicht lesen; es waren aberStellen, die ich auswendig wußte, derenBilder mich umschwebten. Besonders fesseltemich Chlorinde mit ihrem ganzen Thun undLassen. Oie Mannweiblichkeit, die ruhigeFülle ihres Oaseyns, thaten mehr Wirkungaus den Geist, der sich zu entwickeln anstng,als die gemachten Reize Acmidens, ob ichgleich ihren Garten nicht verachtete.

Aber hundert und hundertmal, wenn ichAbends auf 'dem Altan, der zwischen denGiebeln des Hauses angebracht ist, spazierte,über die Gegend hinsah, und von der hinab-gewichenen Sonne ein zitternder Schein amHorizont heraufdämmerte, die Sterne hervor-traken, aus allen Winkeln und Tiefen die