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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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und ich ließ gleich wieder neue Kleider dazumachen. Über solchen Anstalten waren dieursprünglichen Kleidungsstücke meiner Heldenin Unordnung gcrathen und verschleppt wor-den, daß also nicht einmal das erste großeStück mehr aufgeführt werden konnte. Ichüberließ mich meiner Phantasie, probirte undbereitete ewig, baute kaufend Luftschlösser,und spürte nicht, daß ich den Grund deskleinen Gebäudes zerstört hakte.

Während dieser Erzählung hakte Maria-ne alle ihre Freundlichkeit gegen Wilhelinaufgcboten, um ihre Schläfrigkeit zu verber-gen. So scherzhaft die Begebenheit von ei-ner Seite schien, so war sie ihr doch zu ein-fach, und die Betrachtungen dabcy zu ernst-haft. Eie setzte zärtlich ihren Fuß auf denFuß des Geliebten, und gab ihm scheinbareZeichen ihrer Aufmerksamkeit und ihres Dey-falls. Sie krank aus seinem Glase, und Wil-