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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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Heiligthum öfncke, um etwas heraus zu Ha-len, einen oerstohlnen Blick thak; desto schnel-ler war ich, einen Augenblick zu benutzen, denmich die Nachlässigkeit der Wirthschasterin-nen manchmal wessen ließ.

Unter allen Thüren war, wie man leichterachten kann, die Thüre der Speisekammerdiejenige, auf die meine Sinne am schärfstengerichtet waren. Wenig ahndungsvolle Freu-den des Lebens glichen der Empfindung,wenn mich meine Mutter manchmal hinein-ries, um ihr etwas Herauskragen zu Helsen,und ich denn einige gedörrte Pflaumen ent-weder ihrer Güte oder meiner List zu dan-ken hakte. Die aufgehäuften Schätze über-einander umfingen meine Einbildungskraftmit ihrer Fülle, und selbst der wunderlicheGeruch, den so mancherlei) Spezereyen durch-einander aushauchten, hatte so eine leckereWirkung auf mich, daß ich niemals ver-