Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
469
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nach der Gottseligkeit. 46-

Ä> gleichsam in die dürre Wüste kommt, dieAi- Feinde merket, und bange ist, es werde ihrH beim Verläugnen, Kampf und Leiden zuA mühsam und zu lang werden?

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litz Fühlet man nicht noch etwas in sich undseinen Gliedern, das wider GOttes Gesetzstreitet? Und ist es dann nicht schrift - undvernunftmaßig, daß man so lang und soP weit unter dem Gesetz stehe, als einige Wi-rr»)! Verstrebung wider das Gesetz da ist? UndIch kann man wohl jemals dergestalt von GOt-» teö Gesetz frei werden, daß man sollte dawi-ich der handle» mögen?

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IO.

Sagt einem das Gewissen nicht manch-mal ins Angesicht, daß diese oder jene Din-ge, die man begehret, denkt, spricht, oderausübet, unrecht und GOtt zuwider sind?und daß solche Gründe, und eine solche Le-bensart nicht tauge? Und muß das Ge-wissen nicht gestehen, daß es derhalben bessergethan sey, wenn man dem Bösen wider-stehe, und der züchtigenden Gnade folge?

n.

Sollte man wohl denken dürfen, daßunser Heiland JEsus dem Fleisch, der ver-derbten Natur, und Eigenheit, die geringsteFreiheit erworben und versprochen habe?

Ggz rr. Ver-