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nach der Gottfeligkeiti 4zz
sihr zuwider, als Lügen, listige Verstellungund Heuchelei, und daß uns daher auch nichtsso sehr auf dem Wege unserer Vereinigungmit ihm aufhält und hindert, als unsere ver-borgene Unaufrichtigkeit; ja, weit mehr alsunsere Sündlichkeit und Elend selbst. Wirsind aber alle von Natur mit diesem verderbli-chen Sauerteig dermaßen durchdrungen, daßbei den redlichsten Gemächern viel Jahre undTage hingehen mögen, ehe sie von den sub-tilsten Arten dieses Schadens gründlich gerei-niget und genesen sind.
17. Ja GOtt muß zu diesem Ende oftdie allerseltsamsie und schmerzlichste Führun-gen über sie halten, nur damit ihnen endlichoffenbar werde alles, was in ihrem Herzenwar, und sie sich dann auch.in Wahrheitfür solche erkennen, ansehen und achten, alssie in der Wahrheit sind, und durch AdamsFall geworden seyen, nämlich Nichts, inder Natur und in der Gnade; deren Uebel undVerderben in dem Selbstgesuch, oder inder Eigenliebe; ihr Gutes und ganzes Wohl-seyn aber in der puren Abhänglichkeit vonGOtt, oder in seiner reinen Liebe gelegensey. Von welchen Führungen GOttes mehrins besondere zu reden, wir in diesem Briefnoch Gelegenheit haben werden. Es liegtalso hierin der rechte Grund der wahren Ein-falt, wenn man in allem seinem Thun undWesen keine andere Absicht, oder Liebe undErst.B.i-TH. Ee Mey-