I. Theil. I47ster Brief.
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Finsterniß und Noch allemal die reinste undbeßte Lichter geboren werden. JEsus Chri-stus, gestern und heure, und derselbe auchin Ewigkeit.
Der Heiland, der vor etlichen Tagen, javor erlich tausend Jahren gesaget hat, daßer uns arme, nackre, unmündige Waisen-kinder so herzlich gerne lieben will, (Hos. 14,4s. u. f.) der ist unveränderlich derselbe, esmag so wunderlich durch einander gehen, alses will. Ihm wollen wirs zutrauen, undohne einiges Bedenken, oder Umsehen, un-sere Seele und Seligkeit in seine Handüberlaßen.
Wers nicht glauben kann, daß GOttesWege wunderlich, widersinnig, und durchtiefe Wasser gehen, der hätte nur mit denJüngern JEsu den ersten Charsreitag erlebenmüßen, und dann erratben sollen, ob JEsusoder der Satan überwunden hätte? und, obdas Wege wären, uns und unfern Herzogin die verlorene Herrlichkeit zu Herstellen?Was würden wir, und was werden die Jün-ger gedacht haben? Dennoch, dennoch wiealle Hoffnung aus war, da tritt JEsus mit-tenein, und wir rufen einander freudig zu:Es lebet JEsus von Ewigkeit zu Ervigkeit!Sey deswegen nur unverzagt, liebe Schwe-ster! Laß dich mit JEsu kreuzigen, tödten,und begraben; laß einen jeden Erde auf dichwerfen, und dich im Korh als bedecken! Be-steh! nur dem lieben Vater deinen Geist in