Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
395
Einzelbild herunterladen
 

I. Theil. r^ster Brief.

d«!S

r!«

«>g»

,j K ^

<

nicht darum? weil du ein unschuldiges Kind-lein bist, das sich zwar aller Sünder, abernicht der Sünden annimmt, und von keinerSünde weiß. Das war es. Alle Sündenbeflecken und schaden uns nicht, wenn wir nurzu dieser Kindheit wiederkehren.

Selige Zeit, da man nackend war, undMißte es nicht. Bringe uns wieder zu die-sem glückseligen f^ichrwissen, du nackresGVltkrnd! so finden wie in dir das ver-lorene Paradies wieder! Laß uns nichrswissen noch wollen als dich, und endlichnichts sehen noch lieben, als dich, in unstind allen Arearuren, du Fülle der GDrc-heir in der Rindheic! wollen wir nichtdran, siehe, du hast windlen, die duselbst nicht mehr brauchest. Dein Rreu;und deine Liebe wickle fein enge zusam-men unsere Ginne, Gedanken und Ge-mükhskräfte! Binde uns Hände und Füße!Rehre dich nicht an das weinen derschwachen platur! Fahre du fort, bis wirganz wirk - und willenlos gebunden lie-gen, in deinem Gchooß und Rrippen! Indulci zubilo, rc.

Geliebte Schwester! die Zeit leidet nicht,mehr zu schreiben. Es ist schon n UhrAbends, und mein Kops schwach. Ich mußtedich doch an diesem großen Festtage der Kin-der mit ein Paar Zeilen besuchen. Die Aus-flüsse der süßen Kindheit JEsu wollen dich

ganz