I. Theil. iZ7ster Brief. ZK?
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und liebet! Laßet euren Geist und Kräfte vonder Liebe und deren Wirkung dergestalt durch-dringen , daß alles herbe und rauhe Wesendadurch temperiret, und der Wille sanft,geschmeidig, und endlich willenlos werde.Ihr müßt mit mir ein Kind werden, ein un-schuldiges Kind, das sich dem GOrrkindeüderläßec, ohne wählen und Theilen.Dieß ist unser Beruf. Zwar wird die Er-fahrung euch im Verfolg wohl lehren, daßdieses viel in sich fasset: aber damit brichtsich ein Kind den Kopf nicht zum voraus,sondern überlaßt es sammt allem übrigen demlieben Vater. So unterschreibet dann nurkühnlich die Obligation, wovon Renry pag.ziz. in seiner Lebensbeschreibung und pag.z;8. in dem ersten Band der Lebensbe-schreibungen HH. Seelen, die Copie hinter-laßen hat. Und dabei mäße es bleiben bisin Ewigkeit, Amen!
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Dein
Mülheim,den 4. Oct. 173 z.
Geneigter in Ihm.