Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
313
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I. Theil. noter Brief. ziz

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? d«; lebet und verherrlichet seyn, daß er seiner Frau^ wider alles menschliche Vermuthen so gütig-^ lich geholfen. Sie haben Ursache, sich selbstüber 2 Cor. i, 9. und io. eine gute Predigtoder Uebung zu halten. Ich werde meinearme Seufzer nach dem folgenden 11 ten Vers-ehen gerne mit beitragen nach der Gnade, dieder HErr darreichet.

Ist es nicht wahr, geliebter Freund! soll-«> ten einen so manche und merkliche Spurender Treue, Hülf- und Fürsorge G-Ottes nichtrecht schamroth machen, über alle das eigeneD Sorgen und Vorausdenken, um sich einemsolchen GOtt nach Leib und Seel mehr zuA überlaßen, als je vorhin geschehen?

W Hilst er schon so treulich, und sorget er schonso väterlich, da wir ihm noch so wenig odergar nichts vertrauen; ach! welche Wunderseiner göttlichen Hand würden wir nicht erfah-ren, in Ansehung unseres Leibes, und auch^ unserer Seele, wann wir die Augen aller ei-genen Sorge zuschlössen, und uns, mit alledemunsern, ihm ganz, in wahrem Vertrauen,H«» überließen.

GOtt thut uns Gutes im Aeußern, umuns zu zeigen, wie gern er uns noch viel mehrD>' Gutes thun wolle im Inneren: darum mä-ßen wir nicht zu sehr in dem Aeußeren hangenbleiben, und immer nach unseren Gedanken^ was Gutes haben wollen, sondern uns da-^ durch locken laßen zum Geistlichen, zu denwesentlichen und ewig bleibenden Gütern, die

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