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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
304
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Zo4

Geistliche Briefe.

thun oder wirken, so leider dann williglich:das wird GOtt mehr gefallen, als Opfer undBrandopfer.

Höret doch : Ihr gefallet GDtt, wanneuch fein Rreuz gefäller. Was kann icheuch doch mehr sagen, euch zum willigen Leidenzu erwecken! Gelegenheit zu haben, um GOttzu gefallen, ist ja einer liebenden Seele einangenehmes Evangelium. Ich seufze derhalbenmir euch, geliebte Schwester: O Gorr! machenuch dir gefällig im Blute IEsu! Gleich-wie du mich dadurch zu einem Mal mirdir versöhnet hast am Stamme des Rreu-zes, auch mein Gewissen in der Vergebungmeiner Sünden gereiniger hast, und nochreinigest von allen rodren Werken durchdieses Blur: so laß auch nun die Rrafrdes Bluts IEfu meinen alten Menschen,samt allen Unlauterkeiten und Eigenherren,in dem Mirleiden und Miksterden mirIEsu vollends vertilgen, meinen Grundund alle Rräfre des Geistes, der Seeleund des Leibes durchdringen, durchsüßen,beleben und bewirken zur gründlichen Hei-ligung! Ach! daß meine Aleider also Hellegemacht wären in dem Blute des Lam-mes, so würde ich ja dir ewig wohlgefäl-lig seyn in der Schönheit meines IEsu!Amen! Er sey es gar! Verbleibe in Eil

Mülheim, Euer

den z. Sept. i7?o. schwacher Mitstreiter.

Der

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