Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
279
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I. Theil. yyster Brief.

2?9

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tktz Ich saß betrübet schon, besah die Wunden!,z. eben,

Die meine Untreu mir im alten Jahr ge-macht.

Ich dacht: Wann werd ich recht nach GOr-tsn, tes Herzen leben?

Ich war um neue Gnad im neuen Jahr be-st dacht.

INK

Da kommt dein Brief herzu, erneuret^ meine Wunden,

Und rührt mich eben an, wo es mir wehe

chat.

» Ich bleibe, werther Freund! für diesen

Dienst verbunden;

W Dein Wunsch und treuer Sinn ist mir ein

treuer Rath.

4 -

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Ja JEsus ist es nur, der meine Wun-den heilet,

Wann der zerbrochne Geist zu seinen Füßen

liegt,

Und wie ein matter Hirsch zu diesem Brun-nen eilet,

Der das Gewissen stillt und inniglich ver-gnügt.

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