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I.THcil. yisier Brief.
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Schoöß seines Vaters zu genießen, sich wil-lig ans verfluchte Kreuzes!)»!; läßt naglen,imd sich gleichsam in den Abgrund der Höllehinein waget, um uns, seine Feinde, dar-aus zu erlösen? Ach laßet uns ihn doch lie-ben, denn er hat uns erst geliebet! Ist dasnicht Leiden, in unaussprechlichen Schmer-zen hangend, den bittersten Tod vor Augensehen? von GOtt verlaßen; von Freundenverlaßen; von Feinden verspottet; von allenTeufeln geplagei, in höllischer Angst und Nochschweben, baß die ganze Natur darüber er-zittern und erstaunen muß? Sollten wir dannnicht auch willig seyn, ja uns freuen in unse-rem Leiden, damit wir erjullen mögen dieUeberbleibsel der Leiden Christi? Col. ,, 24.
Leiden und lieben ist an diesem Tage Einesgeworden. Liebend leidet er, und Leidend lie-bet er. Also auch in uns. Die Liebe gebie-ret und versüßet das Leiden; und das Leidenprobiret und läutert die Liebe. JEsus warnimmer ohne Liebe, und nimmer ohne Leidenhier auf Erden in seinem Leben, und ist auchliebend und leidend geblieben bis in seinenTod. Keins von beiden wird oder muß auchuns fehlen. Wollen wir lieben, so mäßenwir leiben; es kann und wird, geliebte Schw'e-sier! unsere Liebe nicht ohne Leiden seyn, alsnur im Himmel: da wird, nachdem das Feuerdes Leidens alle Schlacken der Sünde undEigenheit weggeschmolzen, dieses Feuer auf-hören, und nichts als Liebe in uns übrigQ 4 bleiben