Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
179
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I. Theil. 7oster Brief. r?9

^ kommen, so sind sie betrogen, und findennichts mehr an dir. Weil das nun ohne-dem unser Werk ist, das der Heiland täglichvon uns fodert, so soll uns alle Gelegenheitlieb seyn, die uns einige Hülfe oder Anlaß da-zu seyn kann. Durch den blinden Lärmen derWelt sollen wir uns nicht aufhalten noch irrenj> laßen in unserem Werk. Ich habe von einemW. Märtyrer gelesen, der in der größten Marterimmerfort in seinem Herzen belhete, mit einge-kehrtem Wesen. So ließ auch David seineFeinde machen, was sie wollten, er aber be-W thete. Siehe, dieß ist unser Werk, bethen;»P darin sollen wir nur forkfahren. Man verste-ht het dann aber durch Bethen Vas kindlicheWie Bei-und Innebleiben beiIEsu; wovoni Joh. 2, 28. und an andern Orten vielst ü« Herzliches stehet: daß man nämlich gern insM seiner Gegenwart zu bleiben suchet; daß man,Hk wie David Psalm 18. tausendmal durch dieW stumme Herzenssprache zu ihm sagt: Herz->M lich lieb Hab ich dich, 0 HErr! daß manziyI alle Herzensneigungen, Lust und BeliebenW von allen andern Vorwürfen ab - und zuW ihm, dem Herzensfreund, kindlich und ohneM Falsch kehre; mit Maria sich stille zu seinenW Füßen setze; und übrigens alles lauterlich umseinetwillen zu thun sich angewöhne. Siehe,^ liebes Herz! Darin sollen wir fortfahren, es^ gehe, wie es gehe. Wir wollen als immer^ mit David Ps. 62. sagen: Dennoch ist mei»ne Seele sttUe zu GDtt, der mir hilft» M 2 Ol