I. Theil. 64ster Brief. 165
S-H men Endzweck. Ich kann und darf auf allesnichts anders bis noch zu antworten, alsdaß du doch kein Gehör geben wollest dem,der dir einraunet: Greig herab vom Rreuz!sondern daß du wartest, bis dich derjenigeaus der Grube heraus läßt, der die Schlüs-sel der Höllen und des Todes hat, und derim Augenblick die Trübsalswasser in Weinverwandten kann.
Kommt Murren und Ungeduld, weil dirs", « zu lang fallt, so laß dirs sepn, als wenn dirls/tt JEsus einen lieblichen Verweis gäbe ausM Ioh. z. Weib! was Hab ich mir dir zu«»schaffen, meine Grunde ist noch nichtiW gekommen?
Uebrigens bleibe ich bei dem, was ich inK» dieser Sache oft gesagt habe: die Hand desM Höchsten kann alles ändern; ich finde nicht,daß du darin GOtt beleidigest. Fasse dieM Person in Mitleiden; begegne ihr in sanfterEl,, mitleidiger Liebe; bezeuge ihr gelegenheitlich,M d" leyest entschlossen, Pie schuldige Pflicht zuleisten, so sie nur in den Schranken bleibe:Aö was aber wider die Natur sey, sep auch^ , wider GOtt. Fasset sie es nicht, so übergibM es GOtt. Leide dich noch ein wenig, baldwirds der HErr ändern. Bleibe mit dei-MV' MM Sinn, wie du pflegst, nur abgeschie-E den beim Kindlein JEsu, und liebe ihn,M den Liebenswürdigsten! es ist da kein Be-D,' trug bei, nur daß dein Feuer immer sanftE ter brenne, und eine ebene Bahn werde< L z dem