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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
121
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I. Theik. 47ster Brief.

^ Liebe GOttes, welche so unbegreiflich geneigt« jst, sich einem jeden von uns augenblicklichK nach Nothdurft mitzutheilm. Schade! daßÄ so manche edle und theure Regungen dieser^ süßen Liebe aus Mangel der stillen Wahr-^ nehmung von uns überhöret werden. O wieoft wird solches nicht auch im vergangenenJahr passiret sepn! Ich schäme mich wann ichdaran gedenke. Vergib es, du unermüdeteH Liebe! Du bist heute noch eben so nahe,als du gestern gewesen bist; halte michArmen, und auch deine liebe Rinder zuE. sammc allen übrigen doch in diesemJahr nahe bei dir! Stille uns stärs undinnig vor dir, daß wir andächtiger zudeinen unschätzbaren Liebeszügen mögenrvandlen! Setze uns in dich, und durch-< fleuß uns, daß wir viele Früchte bringen,die da bleiben! Verbirg uns in dich, dutii ausgegostene Liebe GDtles, in dem Na-sch men JEsu, damit alles, Esten, Trinken,it« und was wir auch sonst thun oder redenmögen, alles geschehe in dir, du süßersc Name JEsus! ja damit wir zu aller Zeit,SL und in allen Begebenheiten, besonders in der Stunde unsere Todes, doch sonst nir-A gend, als in dir, gefunden werden, nichthabend unsere, sondern allein deine Ge-is rechrigkeic, Amen! JEsus!