I. Theil. 46sterBrief. ri-
heit so oft von uns gehöret und gesaget ist,eit und doch noch so wenig Gewicht in unserem^ Gemüthe hat. Wann wir von JEsu undseiner Fülle hören, ists oft, als wenn mansÄ in einer fremden Sprache hörete, da mansirr nicht vernimmt. Denke doch, meine Seele,
, es ist ein JEsus; es ist eine Fülle in IE«I? su, eine offene Fülle; die ist die in deinemtlk Herzen naye : ja, für dich ist JEsus und!« seine Fülle. O was ist das nicht gesagt!Er Welch ein theures Evangelium ist das fürs« dich! da du ohne, und außer dieser wesent-L lichen Gemeinschaft mit diesem Heilande hierund ewig unglückselig bist. Welche Beschafftkk tigungen und welche Vorwürfe sinds doch,»Sr die dich auf- und abhalten von dem Genuß« dieser JEfusfülle? Sind es bessere Dinge?Ach leider! es sind Nichtigkeiten, ganz unwür-dige Schattenbilder, die weder jetzt noch inder Stunde des Todes einiges Labsal gebenkönnen; und durch ein solches VBchrs lässtdu dich bethören, zerstreuen, binden und aufthalten, daß die Tage deiner Zubereitungfruchtlos und wie ein Traum vorüber gehen;und da stehet JEsus mit aller seiner Fülle amHerzen, und hat seine Hand den ganzen Tagausgerecket. Besinne dich dann doch, meinezs verwirrete Seele! du bist ja nicht für diese Zeit,xrr du bleibst ja nicht lange mehr hier; JEsus ruft^ und locket dir; er will ja auch so gern dein. JEsus immer wesentlicher werden; kehre dich'. dann zu ihm von ganzem Herzen; lege dich's H 4 ganz