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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
115
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I.LHeit. 44stek Brief. nZ

^ legest in den offenen Mutterschoos, und darselbst hungeren, warten, saugen und lieben in> unschuldigem Kindersinn! Dem ausschweifen-den Sinn und der selbstwirkenden Vernunft/ ist dieses eine Thorheit und Aergerniß, ein^ Zeitverlust und eine Plage; denen aber, die^ dadurch geübet sind, ist es eine Weisheit und^ eine Kraft GOttes.

^ Da wir nun die Arglistigkeit unserer See-lenfeinde wissen, so sollen wir so viel mehr zu-. sehen, daß wir nicht übervortheilet werden'k durch scheinbare Herauslockungen, und Rath? der Vernunft. Ohne inniges Seufzen kann ichM nicht an den unbeschreiblichen Schaden geden-ken, den ich von dieser Seite erlitten. Aber,o welch eine köstliche Schule ist es, sich nur^fein viel wie ein Kindlein, bloß, unverstellt,paßiv vor GOtt im Geist zu halten, und unsdem in uns verborgenen, aber wesentlich-ge-genwärtigen GOtt zu überlaßen ohne Wählennoch Theilen.

In den Schulen der Welt sind die Schü-ler bald Meister, und die Kinder gern Män-ner: hier aber will man gern immer mehr ein«d? dummes Kind werden, und immer mehr sichselbst und alle Dinge vergessen. Ep! wie wirds^ dem Herzenskinde so innig wohl, daß es soD alles in dem Einen hat, und sonst nichts Ha-ff den, oder wissen will,rs,

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