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Geistliche Briefe.
Haltet mir meine Freihet zu gut, undgedenket meiner vor GOtt! Ich habe einerPerson Lebensbeschreibung bald geendiget,deren Sinnspruch gewesen: Die Rürze derArceir; dre Ewigkeit der Ruhe. HErr!das drücke in unser Gemüth siäts ein, damitwir nicht müde werden.
Der zzste Brief.
Lieber Bruder!
/Aar herzlich bin ich vereiniget mit demje-^ nigen, was du in deinem Brief vonder lieblichen kreuzliebenden Gestalt unsersIElü bezeugest: möchte ichs nur so in dieHebung bringen, wie ichs im Licht einsehe!Gewiß, l. Br. und Schw.! wir favoristrcndem Sinn unserer Natur gar zu viel. Wennwir irr einem Stück mit Fleisch und Blutzu Rarh geben, so geschiekts in diesem sogar unvermerkt. Die Vernunft ist ein be-krüglicher Advocat, einem allerlei Schein-Ursachen in Kopf zu bringen, daß man nurLeiden und Verachtung vorbei komme nachdem Inneren und Aeußeren. Dieser SinnIEsu, welcher dem Sinn unserer Natur
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Die Vernunft fliehet die Leiden. Das Joch JLsulehret uns Sanftmuth und Demuth.
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