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Der zoste Brief.
, , Vermischung der Natur und Gnade. Leben JEsu.^ Wahre Innigkeit.
Geliebter Bruder!o lange, lieber Bruder! haben wir die
Wirkungen des Geistes in uns verspü-ret , und gehen doch noch so viel in uns sel-jM ber zu Werk. Das Beßte ist eine elende«kc Vermischung der Natur und der Gnade inM unserem Thun und Wesen. Ach, welch einUnterschied ists, wann JEsus in uns und angW uns Wirker, und wann Er uns belebet! DieMw Natur läuft immer vor. Die erste Bewe-in M Zungen in allem unserm Thun, Reden undstW Vornehmen sind meist unlauter und vermischt.
Durch bloße Gelaßenheit und Demuth mü-Njc ßen wir uns stats wieder in und unter GOtt^ beugen in unsern Grund, und laßen Ihn inEßi Ans anfangen, was wir etwa ausführen woll-.,j«ren, damit unser Thun lauter, undzurVer-»s,i herrlichung GOttes in Christo JEsu seyn^ möge. JEsus ist erstanden; Leben und un-vergänglich Wesen hat er ans Licht gebracht.Der Same dieses göttlichen Lebens will,GOtt Lob! aufkeimen in unserm Inwendigen:nur fein innig und stille uns dahin gekehret,Nd diese theure Frucht gewartet, damit sie
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