Der ivte Brief.
Seine kurze Lebenszeit, durch die Kraft der Gnade,zun, Einzignölhigen anzuwenden.
In der Gnade JEsu, geliebte Freundin»und Schwester!
B
^chon seit einiger Zeit Hab ich in mir eine Nei-^ gung gespüret, euch durch ein BriefchenM zu grüßen. Ob ich euch nun schon mehr vielM Sonderliches zu sagen weiß, so mag ich doch! A diese Gelegenheit nicht abermals vorbei gehenW laßen.
iübe Nun und dann habe ich als von eurerW« äußeren Schwächlichkeit gehöret; wie es dennn,« auch mit mir als schwächlich hergehet. WirM mäßen, geliebte Schwester, unser äußeresmiß Leben ansehen als eine Kerze, die bald wirdauf den Nagel gebrannt sepn, und das sichuB bald wird verlieren in der Unsichtbarkeit, inW demüthiger Hoffnung, um als ein unverbrenn-liches Kerzchen in alle Ewigkeit mit zu bren-nen vor dem Thron unsers GOttes, zu seinerewigen Glorie, wann unsere Lebenslampe,von allem Koth der Sünde und Eigenheitgereiniget, erfüllet sepn wird nnt dem Oelder süßen Liebe JEsu Christi. Da dennmm allhier unsere Zeit, allem Ansehen nach,i.l nicht