Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
Seite
126
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12Ü

Müllerin«.

Das Heu soll herein.

Das bedeutet der Rechen;

Und ini Garten daranFangen die Bern zu reifen an;

Die will ich brechen.

Edelknabe.

Ist nicht eine stille Laube dabey?

Müllerin».

Sogar ihrer zwey,

An beyden Ecken.

Edelknabe.

Ich komme dir nach,

Und am heißen Mittag,

Wollen wir uns drein verstecken.

Nicht wahr, im grünen vertraulichen Haus

'Müllerinn.

Das gäbe Geschichten.

Edelknabe.

Ruhst du in meinen Armen aus?

Müllerinn.

Mit Nichten!

Denn wer die artige Müllerinn küßt.

Auf der Stelle verrarhen ist.

Euer schönes dunkles KleidLhät mir leidSo weiß zu färben.

Gleich und gleich! so allein ist's recht IDaraus will ich leben und sterben.

Ich liebe mir den Müllerknecht;

An dem ist nichts zu verderben.