Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
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Mi g n o n,

Kennst du das Land? wo die Citronen blüh«,

Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,

Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,

Die Morte still und hoch der Lorber steht.

Kennst du es wohl?

Dahin! Dahin

Möcht' ich mit dir, v mein Geliebter, zieh».

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,

Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:

Was hat man dir, du armes Kind, gethan?

Kennst du es wohl?

Dahin! dahin!

' Möcht' ich mir dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg, und seinen Wvlkensteg?

Das Maulthier sucht im Nebel seinen Weg;

In Holen wohnt der Drachen alte Brut;

Ls stürzt der Fels und über ihn die Fluth.

Kennst du ihn wohl?

Dahin! dahin!

Geht unser Weg! o Vater, laßt uns ziehn!