Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
Seite
83
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Ich habe gespeiset; nun speis' ich erst gut!

Bey heiterem Sinne, mit fröhlichem BlutIst alles an Tafel vergessen.

Die Jugend verschlingt nur, dann sauset sie fort?Ich liebe zu tafeln am lustigen Ort,

Ich kost' und ich schmecke bey'm Essen.

Ich habe getrunken; nun trink' ich erst gern!

Der Wein er erhöht uns, er macht uns zum HerrUnd löset die sklavischen Jungen.

Ja schonet nur nicht das erquickende Naß:

Denn schwindet der älteste Wein auS dem Faß,Sv altern dagegen die Jungen.

Ich habe getanzt und dem Tanze gelobt

Und wird auch kein Schleifer, kein Walzer getobt.

So drehn wir ein sittiges Tänzchen.

Und wer sich der Blumen recht viele verflichtUnd halt auch die ein' und die andere nicht.

Ihm bleibet ein munteres Kränzchen.

Drum frisch nur auf's Neue! Bedenke dich nicht:Denn wer sich die Rosen, die blühenden, bricht,Ten kitzeln fürwahr nur die Dornen.

So Herne wie gestern, es flimmert der Stern.Nur halte von hängenden Köpfen dich fernUnd lebe dir immer von vorne».