Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
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Vorklage,

Wie nimmt ein leidenschaftlich Stamme!»Geschrieben sich so seltsam aus!

Nun soll ich gar von Haus zu HausDie losen Blätter alle sammeln.

Was eine lange weite StreckeIm Leben von einander stand,

Das kommt nun unter Einer DeckeDem guten Leser ln die Hand.

Doch schäme dich nicht der Gebreche»,Wollende schnell das kleine Buch;

Die Welt ist voller Widerspruch,

Und sollte sich's nicht widersprechen?

An die Günstigen»

Dichter lieben nicht zu schweigen.Wollen sich der Menge zeigen.

Lob und Tadel muß ja sepn!Niemand beichtet gern in Prosa;

Doch vertrau» wir oft sub RosaIn der Musen stillem Hain.

Was ich irrte, was ich strebte.Was ich litt und was ich lebte,

Sind hier Blumen nur im Strauß;Und das Alter wie die Jugend,

Und der Fehler wie die TugendNimmt sich gut in Liedern aus.