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2 (1815)
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Die Jahre.

Die Jahre sind allerliebste Leut:

Sie brachten gestern, sie bringen heut.

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Und so verbringen wir Jüngern eben

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Das allerliebste Schlarassen- Leben.

Und dann fällt's den Jahren aus einmal ein.

Nicht mehr wie sonst bequem zu seyn;

Wollen nicht mehr schenken, wollen nicht mehr borgen,Sie nehmen heute, sie nehmen morgen.

D a s, A l t e r.

Das Alter ist ein höflich Mann:

Einmal über's andre klopft er an.

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Aber nun sagt Niemand: Herein!

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Und vor der Thüre will er nicht seyn.

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Da klinkt er auf, tritt ein so schnell.

Und nun heißt'S, er sey ein grober Gesell.

G r a b s ch r i f t.

Als Knabe verschlossen nnd trutzig.

Als Jüngling anmaßlich nnd stutzig, ^

Als Mann zu Thaten willig, >

Als Greis leichtsinnig und grillig!

Auf deinem Grabstein wird man lesen: Ei«

Das ist fürwahr ein Mensch gewesen!

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