Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
152
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Wie? Wann? und Wo? Die Götter bleibbn stumm!

Du halte dich an's Weil, und frage nicht Warum? ^

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Willst du iu's Unendliche schreiten.

Geh nur im Endlichen nach allen Seiten.

Willst du dich am Ganzen erquicken; A

So mußt du das Ganze !m Kleinsten erblicken. z.

Aus tiefem Gemüth, aus der Mutter Schoß ^

Will Manches dem Tage entgegen; i

Doch soll das Kleine je werden groß.

So muß es sich rühren und regen.

Da, wo das Wasser sich entzweyt.

Wird zuerst Lebendig's befreyt. l

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Und wird das Wasser sich entfalte».

Sogleich wird sich's lebendig gestalten; ^

Da wälzen si» Thiere, sie trocknen zum Flor,

Und Pflanzen» Gezweige sie dringe» hervor.

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Durchsichtig erscheint die Luft so reinUnd trägt im Busen Stahl und Stein.Entzündet werden sie sich begegnen;

Da wirds Metall und Steine regnen.

Denn was das Feuer lebendig erfasst,'Bleibt nicht mehr Unform und Erdenlast.Verflüchtigt wird es und unsichtbar,

Eilt hinauf, wo erst sein Anfang war.