Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
121
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I2l

Hoch baut die Schwalb' an das Gesims,Unfühlend, welchen ZierrathSie verklebt.

Die Raup' umspinnt den goldnen ZweigZum Mutterhaus für ihre Brut;

Und du flickst zwischen der VergangenheitErhabne TrümmerFür deine Vedücftnss'

Eine Hütte, o Mensch,

Genießest über Gräbern!

Leb wohl, du glücklich Weib!

Frau.

Lu willst nicht bleiben?

Wandrer.

Gott erhalt' euch,

Segu' euern Knaben!

Frau.

Glück auf den Weg!

Wandrer.

Wohin führt mich der PfadDort über'n Berg?

Frau.

Nach Cuma.

Wand rer.

Wie weit ist's hin?

Frau.

Drep Meilen gut.

Wandrer.

Leb wohl!

O leite meinen Gang, Natur!

Den Fremdlings - Reiselritt,

Goethe'» Gedichte. N Tb. I I