Die Nectartropfen.
Als Minerva jenen Liebling,Den Prometheus, zu begünst'gen.Eine volle NectarschaleVon dem Himmel niederbrachte.Seine Menschen zu beglücken.
Und den Trieb zu holden KünstenIhrem Busen einzuflvßen;
Eilte sie mit schnellen Füßen,
Daß sie Jupiter nicht sähe;
Und die goldne Schale schwankte-Und es fielen wenig TropfenAuf den grünen Boden nieder.
Emsig waren drauf die BienenHinterher, und saugten fleißig;
Kam der Schmetterling geschäftig.Auch ein Tröpfchen zu erhaschen^Selbst die ungestalte SpinneKroch herbe» und sog gewaltig.
Glücklich haben sie gekostet.
Sie und andre zarte Thierchen!Denn sie theilen mit dem MenschenNun das schönste Glück, die Knust,