Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
110
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Dicl'ter, fruchtbar aller Lrten,

Bald mit Zeichen, bald mit Worten,Immer bleibest d» derselbeVon der Tiber bis zur Elbe!

Glück und Heil! so wie du strebest,Leben! so wie du belebest,

Sv genieße! laß genießen!

Dis die Nymphen dich begrüßen.Die sich in der Jlme baden.

Und auf's freundlichste dich laden.

An Denselben.

Alles was Du denkst und sinnest,Was Du der Natur und KunstMit Empfindung abgewinnest,

Druckst Du aus durch Musengunst.Farbe her! Dein MeisterwilleSchafft ein sichtliches Gedicht;

Doch, bescheiden in der Fülle,

Du verschmähst die Worte nicht.

'An D enselbe n.

Für das Gute, für das Schöne,Das Du, uns so reichlich sendest.Möge jegliche CamöneFreude spenden, wie Du spendest!Möge Dir, im nord'schen Trüben,Aller Guten, aller LiebenReine Neigung so bereiten,

Ueberall Dich zu begleitenMit des Umgangs trauter Wonne,Wie im heitern Land der Sonne!