Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
60
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Sie schwirrt und schwebet, rastet nie !

Doch still! sie setzt sich an die Weiden.

Da Hab' ich sie! Da Hab' ich sie!

Und nun betracht' ich sie genau.

Und seh' ein traurig dunkles Blau

So geht es dir, Zergliedrer deiner Freuden!

Lili' s Park.

Ist doch keine MenagerieSo bunt, als meiner Lili ihre!

Sie hat darin die wunderbarsten Thiere,

Und kriegt sie 'rein, weiß selbst nicht wie.

O wie sie Hüpfen, laufen, trappeln.

Mit abgestumpften Flügeln zappeln.

Die armen Prinzen allzumal,

In nie gelöschter Liebesqual!

Wie hieß die Fee? Lili? Fragt nicht nach ihr!Kennt ihr sie nicht, so danket Gott dafür-

Welch ein Geräusch, welch ein Gegacker,

Wenn sie sich in die Thnre stellt

Und in der Hand das Futterkvrbchen hält!

Welch ein Gequiek, welch ein Gequacker!

Alle Bäume, alle Büsche, scheinen lebendig zu werden;So stürzen sich ganze HerdenIu ihren Füßen; sogar im Bassin die FischePatschen ungeduldig mit den Köpfen heraus:

Und sie streut dann das Futter ausMit einem Blick Götter zu entzücken,

Geschweige die Bestien. Da geht's an ein Picken,

An ein Schlürfen, an ein Hacken;

Sie stürzen einander über die Nacken,