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$ unb fte oottenbg recht t>ermeöen macht if t big, ba£ t>te hoheftmbegobrigfeit fich um nicht* befömmern barfmaö babepoor*gehet, öielmeniger ihr etmag ju befelen hat, unt) i»aß eg i()v frei)flehet, Die ftörbitten fo oon Jg>ofc kommen, nad; eigenem ©efallenamunemen ober $u oermerfen.
23 ep biefer ©elegenheit, unb *><* »ir noch mit unfern ©ebam s?at mit Jur#fen m biefer ftrengen unb ungerechten-©erichtgbanf flehen, fan fcn ' | e ' beriich nicht unerinnert Nfen/ *><$ f el5< 9 e mit ^ l ' nfcn / Reiben3«ben nief )tß mehr, fonbern einig unb allein mit mähren recht fc&affm.fcpaifenen Chriflen, Die ben Hantel nicht nach bem SKömifchen5 Binbe hangen motten, $u fdjaffett habe. Sa eg aber nicht ge=ntig ifl, eine @adje fagen, fonbern man fte auch &u bemeifenoer*bimt>eni|l, fo mtlich hier bagjenige umfldnblicl) beifugen, magbte ©runbgefehe bee £anbeg, in Qlnfehung berer, fo boch offen#bare£d|lerer beg Sftameng ©Ijrifli finb, befagen, 2ftan ft'nbetbaoon in einem Suche, Statuta Sabaudiae genant, fo im 3 ah r1513. bep ^rattCOtg he ©pltw $u Xttntt cum gratia et privi-legio gebrueft morben, im erflen Suche folgettbeg:
1, Judxi &c. non debent trahi adFidem noftram inviti:bie 3 uben, unb anbere fotten nicht miber ihren ^Bitten ju unferm©lauben gelungen merben.
2, Item, Judaei non debent interfici, verberari, aut aliasoffendi per quemeunque, niii Juftitia mediante: Sie jubeltfotten meber gerbtet, noch gefchlagen, noch fonfl oon iemanbbeletbiget merben, eg gefchehe beim nach bem orbentlichen £aufber Rechte.
3, Item, Judaei fubjiciuntur criminaliter JurisdidioniJudicumordinariorumlocorum domicilii, deli&i, vel contra-ftus: bie 3uben gehören fomol in peinlichen alg bürgerlichen @a*mm, lebiglidj unter ben orbentlichen (Berichten begjenigen Orteö
fte entmebermonen, ober etmag verbrechen, ober einigenSBer*frag unb #anbel gefdjoffen haben.
4, Nulli Chriftiano licebit cum Judaeo contra hsec fta-
tuta