Druckschrift 
2 (1750)
Entstehung
Seite
761
Einzelbild herunterladen
 

ti »t> £>ett Katrin oopgefaKmen S 3 cp felgangem 761

t$ gebucht, genüget fanbett, baS 2f;rige o^ne einen 9lttgenblicfS3eben^ett,mttben 0t&cfett an^ben, unb bei) fo fcbnellerftludjtoud) fogar bie $ßeiber unb Ä'tnber im 6tid;e j« laffen. 3u>artbat ihnen baS legte tt>og£ recht in bei Seelen mebe, ba fte immerjtDifcben gurdff unb Jjpofmtng, wie eS ihnen geben mürbe, lebenmuffen: boef) fdffen biefeS ihnen noch einigermaffen erträglicherju jhjn, als wenn fte foicf;e ^gleich mimemen, unb bem £obefeiber in bie #anbe batten liefern feilen, ffntemalen i(jr jammere(iebfier Untergang tu biefen 0ebirgcn uumbglid) hatte fonnenocr*miebetueerben.

Unter biefen Flüchtlingen befanben (ich obngefdr jmep bum SKanKcfatbert 2D? ann bte gemafnet marett, ©iefe begaben ftcb in bie SBdl* ©n Mtfo*ber beS @d)loffeS ©aaplffnc, unb tbaten sor ihrem 5lbjug be*iten Catbolicfett in ber 9?ad)barfd)aft ju miffen , baß man fteum feines anbern Verbrechens millen fo barte unb graufam ber*folgte, als weil fte tn ihrem ©lauben beffdnbcg geblieben: unb ftebahero mtber alles Üvecfjt ftd) genbtiget fdbett, bie Fludrt $u er*greifen, aber auS Mangel ber Garung unb Kleiber ihre SÖeiberuttb Äber nicht mit ftd; nemenfbnfett, ohne foldje, gleichmieftcb feiber, bem duferffett (Sfenbeaufjuopfertt. @ie molten alfobiefelben hiermit beffenS ihnen anempfelett, mit ber Verftcberttng, totefte nicht ermangeln mürben, fomoi baS 0ute als attcb baS 95bfe,fo man ben armen ihrigen erzeigen mürbe, fünfttg ju erfennett,unb binmteberum reichlich ju sergelten. ©iefer in ber <£il fb mobl 5«%«gefaffe <£ntfd)luS fruchtete auch fo siel, ba§ bie 0atf)olicfen ent*meber aus einer gerechten Furcht, fte mochten öon biefen Leutenmann bte Verjmeifeluttg einmal bep ihnen uberbanb genommen,feiber uberfallen unb angegriffen merbett, ober auS anbern Urfd*d)en, fo lange für ffe baten, bis fte enblich bte (Erlaubnis betonten,mieber ju ben übrigen $u fommen. Uttb in folgen Umffänbenfönten fte bernad) nod; siele ^aljre bleiben, tebod; ohne ©eiftli*che, als bie fte sorher fcbledtterbtngS abfitaffen mugen.

Unter mdrenb biefen ©rattgfalen fcbrteb iperr ©0ttmufU5mibenftf©ef^U.C^ ©bbbb 23tg*