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1 (1750)
Entstehung
Seite
321
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von her Lehre der Walderiser. ZSl

den Leib Christi dem materialischen Wesen nach genösse, somuffe er längstens verzehrt seyn, wenn er auch viel grösserals die Alpen wäre. z) Die Firmelung sey so wohl als dieOhren * Beichte eine nichtsnutzige Sache. 4 ) Sie gebenvor, daß ob sie es schon hier auf Erden in ihrem Christen-Wandel nicht zur höchsten Vollkommenheit bringen tön-ten, sie dennoch die Hoffnung hatten, durch den Glaubengewiß selig zu werden. 5) Die Bilder in den Kirchen hal-len sie für lauter Abgötterey: u..s. w.

Zwar will er sie auch beschuldigen, ob wäre die Hurereybey ihnen eine erlaubte Sache; zum Seligsterben wurde vonihnen weiter nichts erfordert, als in den letzten Zügen einmalzu sprechen: u. s. w. allein, wir werden ihn besserunten, und da wir von der Zucht, Leben und Sitten der Wal-denser handeln werden, dergestalt Lügen straffen, daß er dabeymit Schanden bestehen soll; wiewohl ihn auch in diesem Stückedie vorhergehenden Aussagen der B, schösse und anderer, bereits ge-nugsam zu schänden gemacht haben.

Ich würde gar nicht fertig werden, wenn ich alles anfüh-ren solle, was die pabstisthen Scribenten von der Lehre derWal-denssr hm und wieder in ihren Büchern ausgezeichnet haben: eswürde aber auch eine vergebliche Arbeit seyn, weil man schwerlichglaubwürdigere Zeugnisse darunter finden würde, als diejenigengewesen, so ich bisdaher angeführet, und die wahrlich so beschaf-fen find, daß die jetzige Römische Kirche nichts darwider einwen-den kan, sintemahlen sie aus dem Munde und der Feder ihrer be-rühmtesten Lehrer, Ertzbischöffe, ja Pabste selber, geflossen sind.

Indessen wird ein vernünftiger Leser sich bescheiden, daß die- Nöthige A»rses alles Aussagen solcher Leute gewesen, so da als abgesagte Fein-5l^ung s»De der Waldenser sich erzeiget, folglich ihre besten Lehrsätze ver- machen.'schwiegen, oder doch wenigstens so verdrehet rmd zerstümmelt ha-ben, daß ihnen, ihren Gedancken nach, alle Kraft benommenworden: ja die ihnen wohl gar Sachen aufgebürdet, die ihnenwaldenfts.Gesch.s. Th. S s niemals